ANFORDERUNGEN FORMULIEREN

Bitten Sie jede Führungskraft im Unternehmen, auf einer Seite festzuhalten,

  1. von welchen Abteilungen ihre eigene Abteilung Leistungen oder Informationen benötigt, um gut weiterarbeiten zu können,
  2. und an welche Abteilungen ihre eigene Abteilung etwas liefert, damit diese reibungslos weiterarbeiten können.

Ergänzen Sie außerdem, was genau benötigt bzw. geliefert wird und nach welchen Kriterien die Kunden-Abteilung beurteilen würde, ob die Zuarbeit in der vereinbarten Form und Qualität erfolgt ist.

Wenn Sie die ausgefüllten Bögen dann nebeneinander legen, müssten sie ja eigentlich diagonal übereinstimmen.


PROZESS-VERMUTUNGEN KLÄREN

Vergleichen Sie die zuvor erstellten Bögen (siehe oben) und erfassen Sie in einer Excel-Übersicht, ob sich die Abteilungen gegenseitig „auf dem Schirm“ haben.

grün:
Hat eine Abteilung eine andere als Kooperationspartner (interner Zulieferer bzw. interner Kunde) benannt und die andere Abteilung diese Einstufung spiegelbildlich bestätigt, ist die Kooperationsbeziehung eindeutig geklärt.

gelb:
Wurde eine Abteilung von einer anderen für unterschiedliche Themen sowohl als interner Zulieferer als auch als interner Kunde genannt, während die Gegenseite jedoch einige dieser Themen nicht aufführt, ist die Kooperationsbeziehung nur teilweise abgestimmt.

rot:
Wird eine Abteilung von einer anderen als interner Zulieferer und/oder interner Kunde benannt, taucht aber in den Angaben der anderen Abteilung überhaupt nicht auf, ist die Erfüllung der Anforderungen sehr fraglich.

blau:
Beide Abteilungen betrachten jeweils die andere Abteilung als ihren internen Zulieferer – oder beide sehen die jeweils andere ausschließlich als ihren internen Kunden. Dies weist auf ein grundlegendes Missverständnis über die tatsächliche Kooperationsbeziehung hin.

Die Abbildung rechts stammt aus einem realen Projekt in einem Unternehmen.


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